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PFERDE LÜGEN NICHT

Wenn sich etwas verändert, sieht man es. Man sieht es daran wie ein Pferd atmet, wie es sich bewegt, wie es auf seinen Menschen reagiert.

Die Menschen die hier stehen, kamen mit Pferden die irgendwo feststeckten. Manche seit Monaten, manche seit Jahren.

Sie alle haben eines gemeinsam: Sie waren bereit hinzuschauen statt zu korrigieren.

Die Geschichten habe ich aus unserer gemeinsamen Arbeit heraus aufgeschrieben — mit dem Einverständnis meiner Kunden.

Die Zitate am Ende sind ihre eigenen Worte.

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JULIA & PUSTYNNY

Pustynny — der Araber, der nicht schlafen konnte

Julia kam zu mir mit einem Pferd, das innerlich keine Ruhe fand. Pustynny, ein Araber, hatte sich seit langer Zeit nicht mehr zum Schlafen hingelegt. Er war ständig angespannt, wusste nicht wohin mit seinem Stress und fraß Gras — nicht weil er Hunger hatte, sondern weil es das Einzige war, womit er sich selbst regulieren konnte. Das ist kein Charakterproblem. Das ist ein Nervensystem, das gelernt hat, dass Entspannung nicht sicher ist. Julia war am Anfang skeptisch. Sie hat mich via WhatsApp mit Fragen gelöchert, bevor sie überhaupt gebucht hat — was ich ihr nicht verüble, weil man das bei einem so sensiblen Pferd auch nicht anders machen sollte. Wir haben dann mit dem 8-Wochen-Training angefangen. Nach zwei Wochen hat Pustynny sich zum ersten Mal wieder flach zum Schlafen hingelegt. Einfach so. Ganz flach. Julia hat mir geschrieben und ich weiß noch genau wie ich das gelesen hab — das ist der Moment für den man diese Arbeit macht. Aber der Moment der mich am meisten berührt hat, war ein anderer. Nicht das Schlafen. Sondern das erste Mal, dass Pustynny nicht zum Gras gegangen ist um sich zu regulieren, sondern freiwillig zu Julia gekommen ist. Aus sich heraus. Weil er bei ihr Sicherheit gefunden hat. Inzwischen trainiert Julia auch ihr zweites Pferd mit dem gleichen Konzept.

"Endlich komme ich mit den beiden voran, endlich hab ich einen roten Faden, endlich tut das Training den Pferden gut. Endlich werden wir verstanden."
- Julia W.
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ALISSA & JOLLY

Jolly — die Stute, die vor Kühen floh

Alissa kam zu mir mit einer Stute, die das Leben gerne mal auf die harte Tour zeigte. Jolly, ein Mix, war unberechenbar, hatte panische Angst vor Kühen und rastete regelmäßig aus. Nicht weil sie böse war. Sondern weil sie innerlich so unter Strom stand, dass der kleinste Auslöser zu viel war. Pferde wie Jolly sind die, bei denen viele aufgeben. Oder noch mehr Druck machen. Beides hilft nicht. Das Training mit den beiden war kein gerader Weg. Es gab Höhen, es gab Tiefen, es gab Momente wo man kurz dachte — okay, heute nicht. Das ist normal wenn ein Nervensystem lernt, dass die Welt sicherer ist als es bisher gedacht hat. Veränderung passiert nicht linear. Und dann kam der Moment den ich so schnell nicht vergesse. Jolly stand neben Kühen. Ließ sich von ihnen anschnuppern. Einfach so. Dieselbe Stute, die vorher bei ihrem Anblick durchgedreht wäre. Das ist keine Desensibilisierung. Das ist ein Pferd, das gelernt hat sich selbst zu regulieren. Alissa war so überzeugt, dass sie mittlerweile auch ihr zweites Pferd zu mir ins Training gebracht hat.

"Fühle mich super aufgehoben und bin froh, das Gefühl zu haben mit einer Freundin zu trainieren. Meine Stute entwickelt sich toll." 
- Alissa G.
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SILKE & LUCERO

Lucero — der Spanier der nicht wusste wie man nicht angreift

Silke kam zu mir mit einem Pferd das die meisten längst abgegeben hätten. Lucero, ein Spanier, hat jedem gedroht, gebissen, angegiftet — egal wen, egal wann. Und trotzdem war Silke da. Hat nicht aufgehört nach einem Weg zu suchen. Das allein sagt schon alles über sie. Lucero war kein böses Pferd. Er war ein Pferd das so lange kämpfen musste, dass er gar nicht mehr wusste wie sich das anfühlt wenn man es nicht tun muss. Der Kampfreflex war seine einzige Sprache geworden. Und die hat er laut und deutlich gesprochen. Also haben wir genau da angefangen. Beim Nervensystem, bei der Wurzel. Lucero musste erst mal die Erfahrung machen dass es auch anders geht. Und dann, nach ein paar Wochen Training, stand er ruhig bei einer körperlichen Behandlung. Hat sich anfassen lassen. Hat sich sogar an den Ohren berühren lassen — was vorher einfach ein Ding der Unmöglichkeit war. Er hat die Therapeutin weder gebissen noch ihr gedroht. Er war einfach da. Entspannt. Bei sich. Silke hat mir danach eine so herzerfüllte Sprachnachricht geschickt, dass ich sie zweimal anhören musste. Abgesehen davon, haben ihn Traktoren vorher in totale Panik versetzt. Heute macht er noch große Augen wenn einer vorbeikommt — aber er rennt nicht mehr panisch davon. Das ist kein trainiertes Stillhalten. Das ist ein Pferd das endlich durchatmen kann.

"Er hat noch nie, wirklich noch nie, so entspannt da gestanden und sich behandeln und genießen lassen"
- Silke B.
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MONIKA & ROMEO

Romeo — das Warmblut das wieder träumen lernte

Monika kam zu mir mit einer Frage, auf die niemand eine Antwort hatte. Romeo, ein Warmblutmix, hatte sich seit Jahren nicht mehr zum Schlafen hingelegt. Stattdessen knickte er immer wieder ein, fiel fast hin — Pseudonarkolepsie, ein Zeichen dafür dass ein Pferd so erschöpft ist, dass es im Stehen wegdämmert weil es sich nicht traut hinzulegen. Kein Tierarzt, kein Trainer konnte die Ursache lösen. Er funktionierte. Er war dabei. Aber innerlich war er irgendwo anders. Was viele als Bravheit lesen, ist manchmal das Gegenteil davon. Romeo war im Totstellreflex — einem Zustand in dem ein Pferd nicht kämpft, nicht flieht, sondern einfach aufhört zu kommunizieren. Es ist die stille Form von Stress. Und genau deshalb fällt sie so oft nicht auf. Das Training mit Romeo war kein spektakuläres. Es war leise. Geduldig. Woche für Woche ein kleines bisschen mehr Vertrauen, ein kleines bisschen mehr Kontakt, ein kleines bisschen mehr Romeo. Und dann, in der achten Trainingswoche, hat er sich abgelegt. Ganz flach auf die Seite. Mit Träumen. Kein Einknicken mehr. Kein Fast-Hinfallen. Einfach ein Pferd das schläft. Für Monika war das der Moment auf den sie jahrelang gewartet hatte. Für mich war es eine Erinnerung daran, warum diese Arbeit mehr ist als Training.

"Romeo hat sich abgelegt zum Schlafen und das wollte ich erreichen. Vielen Dank."
- Monika M.

ERFOLGS
GESCHICHTEN

"Mein Pony hat unglaubliche Fortschritte gemacht. Ihm geht es sehr viel besser als vorher — wir haben gleich die zweite Runde gebucht."

 

Isabella v. K.

"Auf Vanessa ist immer Verlass. Ich habe gelernt mein Pferd mit anderen Augen zu sehen."

 

Sophie L.

"Mein Pferd und ich haben einen ganz neuen Weg der Kommunikation gefunden.

Absolute Weiterempfehlung."
 

Daniela M.

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